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Ich habe viele Freunde

Heute ist der neueste PR-Trendmonitor von news aktuell veröffentlicht worden. Und bei einer Frage, bzw. deren Ergebnissen, bin ich dann doch stutzig geworden.

„Zu wie vielen Journalisten pflegen Sie einen persönlichen und intensiven Kontakt?“

A: Bis zu 10
B: 11 bis 20
C: 21 bis 50
D: 51 bis 100
E: Mehr als 100

Man sollte vor dem Betrachten der Grafik noch wissen: Die Fragen von news aktuell richten sich an Einzelpersonen, so habe ich das jedenfalls bislang begriffen. Und das Ergebnis sah dann so aus:

Ich hoffe es nimmt mir niemand übel, aber Einzelpersonen, die zu über 50 oder gar 100 Journalisten intensive und persönliche Kontakte pflegen, sind mir suspekt. 20 ok. Und die anderen kennt man. Aber persönliche Kontakte? Ist das nicht so wie bei den Promis, die ihre Hochzeit im Kreis der 500 engsten Freunde feiern? Auf die Kommentare freue ich mich. Ehrlich.

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2 Replies

  1. Da haben sie wohl ein paar Wichtigtuer unter den PR-Leuten befragt – soll ja den ein oder anderen davon geben…Für mich ist es auch noch kein persönlicher Kontakt, wenn ich eine Visitenkarte von einem Journalisten habe. Manch anderer Kollege sieht das wohl anders.

  2. das ist eher ein Problem der Sprachverwirrung und -verkleisterung: mit persönliche Kontakte verstehen die +50er, daß sie diese Personen kennen, sich daran erinnern, von ihnen eine Visitenkarte bekommen zu haben oder sie dabei angelächelt zu haben, als sie ihre Karte in eine Plexiglas-Box steckten, um was zu bekommen. etcpp. – ist genauso wie mit „Information“ oder „Kommunikation“. Wer ist schon informiert, wenn er eine Information erhalten hat, oder sorgenfrei, wenn er durch einen Entsorgungspark spaziert ist (sofern man ihn überhaupt gelassen hat!). Glücklich, wer indessen einen Erkenntnisgewinn verbuchen kann, wenn er erkennungsdienstlich behandelt wurde!

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