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Sonnenstich?

Da hat die Chefredakteurin der Frauenzeitschrift „Petra“ wohl ein bisschen zu lang in der Sonne gelegen. Oder sie hat sich einfach blenden lassen. Andere naheliegende Wortspiele kämen bestimmt auch noch zum Zug, wenn ich mich noch weiter mit dem Einstieg des Kurztextes beschäftigen würde. Doch es geht darum: Die Petra hat eine Pressesprecherin einen Artikel schreiben lassen und, nachdem es aufgeflogen ist, von überhaupt gar gar nichts gewusst. Dabei hätte die PR-Frau des Bahamas-Tourismusverbandes meiner Meinung nach als Expertin für einen solchen Artikel durchaus zur Verfügung stehen können. Allein: Das zu verschleiern – oder auch nur den Verdacht aufkommen zu lassen – ist das Problem. Das sollte auch der „Petra“ klar sein. Und auch dieser Einschätzung schließe ich mich an.

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1 Reply

  1. „Gleich drei Dinge auf einmal“ hieß es früher in der Überraschungsei-Werbung. Gleich drei Fehler auf einmal machte hier die Chefredakteurin der „Petra“. Erstens lässt man keine Pressesprecherinnen Artikel schreiben, ohne die Quelle kenntlich zu machen. Zweitens geht man nicht davon aus, dass das nicht auffliegt und drittens entblödet man sich nicht, zu behaupten, man habe von alldem nichts gewußt. Mit dem letzten Punkt gibt sie sich ja endgültig der Lächerlichkeit preis und outet sich als Kommunikationsamateur – ganz schön peinlich als Chefredakteurin…

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