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Was macht Web 2.0 aus?

Ich schreibe derzeit an einem Artikel über das Web 2.0. Gerne würde ich einen Kasten einfügen, der aus Sicht der Blogosphäre vermittelt, was für einzelne Protagonisten mit dem Begriff Web 2.0 in Zusammenhang gebracht wird. Natürlich werden die Antwort gebenden genannt. Also: Was ist für Euch das Web 2.0?

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5 Replies

  1. Ich sehe es mehr von der technischen Seite: Der Begriff „Web 2.0“ beschreibt die Entwicklung vom reinen Informationsangebot hin zu einer interaktiven Plattform im Internet. Das Ziel sind benutzerfreundlichere Webanwendungen, die ähnlich wie herkömmliche Computerprogramme schnell und komfortabel genutzt werden können. Zu den typischen Charakteristika zählen z.B. Trennung von Daten und Benutzerschnittstelle, die Verwendung von offenen Datenformaten und Application Programming Interfaces (APIs) sowie der Einsatz von RSS-Feeds und Tagging.

    Das ursprüngliche Konzept des World Wide Web – Web 1.0 – basiert auf statischen HTML-Seiten, die ab und zu erneuert werden. Ein Stück weiter geht das heute vorherrschende Web 1.5 mit seinen dynamischen Webseiten, die sich mit Hilfe von Content-Management-Systemen und Datenbanken erzeugen lassen. Die Definition von Tim O’Reilly, der den Begriff Web 2.0 geprägt hat, beschreibt die künftige Entwicklung ganz gut: „Web 2.0 bedeutet die Umwandlung des Internet von einer mehr oder minder zusammenhanglosen Sammlung von HTML-Seiten hin zu einer vollständigen Computerplattform, die Anwendungen und Daten unterschiedlichster Art für die Benutzer bereit stellt und die bisherige Seitenmetapher ablöst.“

    Beim Web 2.0 wird das Internet außerdem zunehmend von den Nutzern selbst gestaltet, aus dem „Only read“ entsteht das „Writable Web“. Beispiele dafür sind vor allem Weblogs, Wikis und Online-Plattformen wie OpenBC, mySpace oder die Foto-Community Flickr. Der gegenseitige Austausch interessanter Links über Social-Software-Dienste wie del.icio.us oder Furl ist ebenfalls ein typisches Web 2.0-Phänomen.

    Hinzu kommt, dass mit dem Einzug von Web 2.0-Anwendungen auch immer mehr Schnittstellen zur Verfügung stehen, um selbst aktiv zu werden: Dienste miteinander zu verknüpfen und weiterzuentwickeln, ist mit Hilfe der offenen APIs leicht möglich. So genannte Mash-Ups, die Inhalte von mehreren Websites kombinieren und aus ihnen automatisch neue Anwendungen bauen, sind dafür ein typischer Trend.

  2. Nicht gleich *hauen*. Ich befürchte Herr Knüwer liegt da nicht so ganz falsch. Heute läuft doch nichts mehr, ohne Gedanken an Gewinne. Sehr schade. Ich bin anders.
    Ich wünsche dir noch einen guten Tag und möglichst schöne Arbeit.
    Salut:-) Skorpionin

  3. Web Zwo ist vor allem eins: viel Arbeit! Ert recht, wenn es sich so entwickeln soll, wie es sich viele Romantiker wünschen. Bitte! Ich MAG Romantiker. Was wäre wir ohne sie?! Und sicherlich gibt es auch schon viele pramatische Romantiker bzw romantische Pragmatiker (wie Tom Groth?), die beachtliches in Richtung W2 leisten. Aber reicht die Internet-Society, die ja immer noch eine High-Society ist aus, um auch im immer höher integrierten und konvergierenden Netz den Durchmarsch des Ressourcen-vernichtenden Profanen zu verhindern? Ich würde es mir wünschen, habe aber selbst angesichts des Erfolgs von Open Source Software so meine Zweifel. Eine große Chance sehe ich für das, was meiner Meinung nach an Integrierendem im W2 steckt, dann, wenn die W2-Evangelisten es schaffen, möglichst viel vom analogen Rest der Welt mitzunehmen! Wenn also bei dem, was Tom Groth in seinem ersten Beirag für storyblogger andeutet, auch die bisher nicht Web- und Blog-affinen Menschen integiert werden können.

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