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Dünne Luft für chinesische Spammer

Wer kennt das nicht: Trotz Spamfilter schleichen sich immer wieder unerwünschte Mails ein. Je mehr ich elektronische Mitteilungen aus oder nach China schreibe, desto mehr bekomme ich Viagra, goldene Uhren zum Schnäppchenpreis und sonstigen Unsinn angeboten.

Laut dem britischen Antivirensoftware-Hersteller Sophos ist das Reich der Mitte, das Land aus dem nach den USA die meisten unerwünschten Mails verschickt werden. So sollen im zweiten Quartal dieses Jahres 20 Prozent des elektronischen Werbemülls aus China stammen.

Doch nun scheint die chinesische Regierung den Spammern einen Riegel vorzuschieben. Erstmals ist laut China Daily ein Unternehmen aus der Freihandelszone Shenzen für das Versenden unerwünschter Mails bestraft worden. Die Kommunikationsbehörde der Provinz Guangdong belegte das Unternehmen mit einer Strafe in Höhe von knapp 500 Euro. Ob dies ein einmaliger Warnschuss ist oder der Beginn einer Anti-Spam-Kampagne wird sich vielleicht irgendwann an meinem Mailaccount ablesen lassen.

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