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Ein Recht auf vernünftige Umsetzung

Meinhard von Gerkan dürfte sich freuen. Sein Entwurf des neuen Berliner Bahnhofs ist Kunst – und darf damit nicht aus schnöden Finanzgesichtspunkten vom Auftraggeber, also der Deutschen Bahn, verunstaltet werden. So wurde das heute gerichtlich entschieden.

Ach, höre ich jetzt die Kollegen und Kolleginnen in den Agenturen der Republik seufzen: Wenn das doch für die Ideen und Konzepte von Agenturen, sei dies in der PR oder der Werbung, auch gelten würde. Ja, Kunst sind solche Konzepte eher selten, aber gerade in ihrer Funktionalität werden sie durch den ein oder anderen Rotstift doch immer wieder entstellt. Vielleicht ist der Protest gegen die Verunstaltung an dieser Stelle aber manchmal einfach auch zu leise – wobei ich nicht für den rechtlichen Weg plädiere, manchmal tun es vielleicht auch überzeugendere Argumente.

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