Digitalisierung

10 Jahre im Internet

Mein Gott, wie die Zeit vergeht. 1996 war das, ich war im dritten Semester an der Universität – und irgendjemand erzählte mir vom Rechenzentrum, vom Internet, von düsteren, durchwachten Nächten. Das musste ich erleben.

Ich war auf einmal mitten drin, in den Möglichkeiten des World Wide Web, das damals globaler war als heute. Beim heute bereits vergessenen Kanga Chat aus Australien lernte ich spannende Leute aus aller Welt kennen, lange vor YouTube schickten mir neue Web Freunde aus Irland und den USA aus dem Fernsehen aufgenommene Simpsons-Folgen als Hardcopy in Originalversion. Es war alles wirklich unglaublich. Die Welt schien offen für die, die bereit waren, ihre Nächte zu opfern.

Und dann 1997 hatte ich meine erste eigene Homepage, die ich heute wieder über Google entdeckt habe; es gibt sie tatsächlich immer noch. Wurde allerdings schon ein paar Jahre nicht mehr gepflegt. Und um gleich mal der ein oder anderen Frage zu begegnen – ja, Musik mache ich immer noch. Mein Gott, 10 Jahre im Internet…. wie sind Eure ersten Erfahrungen gewesen?

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5 Replies

  1. 10 Jahre, das ist wirklich ein Grund zum Feiern!
    Wenn ich bedenke wie es bei mir anfing. 1998 die erste Internetverbindung in der Ausbildung. 28K Modem und schneller Seitenaufbau. Doch mit Zunahme der multimedialen Inhalte kam bald eine Breitband-Flatrate.
    Die erste Website, damals in den „Chatter-Jahren“ war natürlich bei Freenet; Sogar ein virtueller Rundgang durch mein Zimmer war möglich…
    Doch die erste ernst zu nehmende Website ging 2001 an den Start. Zunächst spartanisch und wenig Infos; Doch mit der Zeit stieg das Interesse; Die Fotografie kam hinzu, ich absolvierte ein Journalistik-Studium… und jetzt ist es eine richtige nette Seite geworden für die sich sogar eine breite Masse interessiert. So angespornt wird jetzt neben „Stand“-Bildern auch das bewegte Bild in Form von Trailern und Filmen eingebunden; Ich bin gespannt wie es weitergeht!
    Bis zu meinem zehnjährigem Jubiläum dauert es noch und bis dahin wird sich viel ändern; Aber ich reise mit!

    Wie darf ich es schreiben. Ein interessanter Blog welchen ich verfolgen werde!

    Bis dahin,
    Robert

  2. An die Anfänge des Internets erinnere ich mich als spartanische grüne Texte auf schwarzem Bildschrim per telnet – aber sie verbanden mit ungeahnten Möglichkeiten, so dem online-Zugang zur Library of Congress in den USA. Statt mühsam in den Karteikästen der Uni nach Literatur zu forschen, war dies jetzt am PC möglich.

  3. Also erst mal: coole Site, Björn, alle Achtung. ich würde WIRKLICH gerne eine Superalbert-CD haben, da war ich nämlich Fan von. 🙂

    Mich hat an den Internet-Anfängen zunächst mal hauptsächlich die Chatterei interessiert, das fand ich sehr spannend und praktisch, wobei ich mir da ziemlich viel Ärger mit meinen Eltern eingehandelt habe, die mir horrende Telefonrechnungen unter die Nase hielten.

    Für mein Studium hab ich das Internet echt nicht verwendet (blöd eigentlich) und lieber tausende von Kopien in den Fachbibliotheken gemacht. Irgendwie habe ich den Internet-Quellen nicht wirklich vertraut und das ist bis heute so.

    Viele Nächte habe ich allerdings, zugegeben, der Chatterei geopfert und das war meist äußerst unterhaltsam, manchmal auch blöd.

    chattet eigentlich noch irgendjemand???

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