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Über Olympia darf man also auch nicht mehr schreiben

Die Abmahnerei nimmt ja langsam wirklich seltsame Ausmaße an: Nun hat es Walthers Saftblog erwischt. Immerhin mal eines der erfolgsreichsten Corporate Weblogs. Weil die es wagten, vor Urzeiten über Olympia zu schreiben. Kaum zu glauben. Findet übrigens auch Thomas Knüwer.

Das Internet und die Praxis des Klappe-verbietens seitens Institutionen und mancher Unternehmen zeigt derzeit vor allem eines: Die Meinungsfreiheit ist ein Lippenbekenntnis, dass jeder alles sagen darf in einem vermeintlich demokratischen Staat schon lange nicht mehr gegeben. Wer abmahnt und Geld im Hintergrund bunkert, der sitzt am längeren Hebel. Das ist auch eine Erkenntnis, wenn auch eine traurige.

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2 Replies

  1. DIE KUH IST VOERST RUNTER VOM EIS!

    SOEBEN HABE ICH MIT ALLERLEI HERREN AUS DER PRESSESTELLE DES DOSB TELEFONIERT: MAN WIRD SICH EINIGEN (GÄNGIGE PRAXIS!).
    MICHAEL SCHIRP VOM DOSB WIRD NOCH HEUTE AUF marketing-blog.biz STELLUNG BEZIEHEN.

  2. Was bleibt bei den Business-Bloggern? Ein ungutes Gefühl. Und erst recht bei den Mitarbeitern.

    Wir haben es – sowohl im Kesselhaus als auch in der CP-Lounge – am Anfang nicht immer leicht gehabt, neue Mitarbeiter zum regelmäßigen Schreiben zu ermutigen. (Wahrscheinlich ein typisches Corporate-Blog-Problem?)

    Und wenn jetzt auch noch ein schnell kreisender Rechtshammer über allen schwebt, werden sich Mitarbeiter zukünftig wohl immer häufiger zurückhalten.

    „Sollen sich doch Chef und Ressortleiter ins Feuergefecht stürzen…“

    Damit ist keinem geholfen. Und ein guter Ausklang des „Saft-Streites“ wäre in Anfang. Und dann folgen intern Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung…

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