Story-Entwicklung

Textwerkstatt #15

Die Sache mit dem Wortschatz

„Um das Hirn fit zu halten“, so erklärte uns Herr Anlauf im Barfußpark (er heißt wirklich so), „hilft es auch, den Wortschatz zu erweitern.“ So kann man sich beispielsweise im Falle einer Alzheimer-Erkrankung vor dem Verlust der Sprache schützen, oder diesen zumindest verzögern. Wer einen großen Wortschatz hat, kann sich behelfen, wenn er das Wort für „kalt“ vergessen hat: frostig, kühl, eisig, frisch.

Goethe hatte, so ist es überliefert, einen Wortschatz von etwa 90.000 Wörtern, der Durchschnittsmensch hat einen Wortschatz von – je nach Bildungsstand – etwa 6.000 Wörtern. Da kann man also noch ein bisschen an sich arbeiten.

Auch im Alltag – beim Schreiben – hilft es ungemein, einen umfangreichen Wortschatz zu pflegen. Heute erreichte mich die Frage: „Was ist eigentlich die Mehrzahl von Datum?“ – Daten, sagt der Duden. Klingt aber nicht schön: „an folgenden Daten bin ich für Sie erreichbar.“
„Schreib doch: Termine“, rate ich. Und freue mich über diese schöne Alternative.

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