Story-Entwicklung

Textwerkstatt #19

Die Sache mit dem scharfen S

Die Rechtschreibreform hat das „ß“ abgeschafft? Stimmt nicht!!! Das sogenannte „scharfe“ S oder „Dreierles-S“, wie wir lustigen Schwaben sagen, begegnet dem Leser vielleicht nicht mehr so oft, hat aber seine Daseinsberechtigung. Ganz darauf verzichten können wir nämlich nicht, wie das folgende Beispiel belegt:

Er trinkt Wein in Maßen
Er trinkt Wein in Massen

Da ist schon ein inhaltlicher Unterschied. Buchstäblich!

Die einfachste Regel lautet: nach lang gesprochenem Vokal und Diphtong bleibt das S scharf. So zum Beispiel die Straße, die Füße, die Mäßigung, er heißt, groß. Ersetzt wird das ß durch ss bei kurzem Vokal: dass, Fluss, Kuss.

Hier geht es zu den „vier goldenen Regeln“.

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