China·China-Kommunikation·Public Relations

What my mother says before telling a story

Kleine, erleuchtete Stein-Bhuddas weisen den Weg, ein junger Chinese in traditionellem Konfuzius-Mantel mit lila Haaren öffnet die 6 Meter breite Tür, wir betreten einen großen Raum, auf den Boden sind Lotusblüten projiziert und auf der Betonwand tanzt eine Kuh. Die überdimensionale Menükarte lädt zu geheimnisvollen Speisen ein: Hinter „Was meine Mutter sagte, bevor sie uns ein Märchen erzählte“ verbergen sich panierte Tofuscheiben in hellbrauner Erdnussbuttercreme. Nach einem 10-stündigen PR-Workshop lassen wir es uns gut gehen im hippen Vegetarierrestaurant in einem Hinterhof Pekings.

Storymaker hat einen guten Start in China. Die große Tageszeitung „China daily“ hat die Büroeröffnung gemeldet, die ersten Projekte laufen an und in unserem Büro im German Center wird emsig gearbeitet. Die beiden Brückenbauer von Storymaker – Gina und Kelly – und die Assistentin Lucy brauchen hundert Hände, um alle Aufgaben zu erfüllen. Ich bin zu den ersten PR-Workshops und zu Gesprächen mit Journalisten und Kunden nach China gereist.

Mein Eindruck: Bislang wird PR in China stärker als reiner Service verstanden, Agenturen organisieren und sind „Mädchen für alles“. Andererseits ist viel Kreativität gefragt, um bei der Masse an News und der Geschwindigkeit, mit der sich dieses Land vorwärts bewegt, zum Zug zu kommen. Der strategische Story-Ansatz, der viel Gestaltungsspielraum bietet und Unternehmen lebendig macht, begeistert die Chinesen – vom Marketingmanager bis zum Professor für Journalismus und PR. Anders als bislang in Deutschland treten wir von Anfang an als Storymaker für alle Kommunikationsaufgaben an: von der Pressemitteilung bis zum großen Kunden-Event.

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