Digitale Kommunikation·Digitalisierung

Oh, stimmt…. Second Life

Dass ein Hype so schnell wieder in Vergessenheit gerät. Second Life war das große Ding – so etwa vor einem Jahr. Alle wollten rein, Land kaufen und Pixelhäuschen bauen. Und dann – kam das große Schweigen im Walde. Dass ich mich überhaupt noch an Second Life erinnere, das liegt daran, dass ich heute bei Computerwoche online einen Artikel zum Thema gelesen habe. Second Life, ach stimmt. Das gab es ja auch noch.

Dass irgendwann einmal das 3D-Internet kommen wird, das postulieren ja immer noch viele. Doch auch das 3D-Kino, das bereits in 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen ersten Hype erzeugte, ist ja noch immer nicht wirklich da. Vielleicht brauchen wir einfach kein 3D?

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11 Replies

  1. Dass neue Technologien erst einmal einen Hype erleben und danach die große Ernüchterung kommt, ist nichts Neues (siehe Gartners Hype-Zyklus). Second Life ist nur eine kleine Ausprägung im Anfangsstadium der Entwicklung Virtueller Welten. Ob’s Second Life in ein paar Jahren noch gibt? Man weiß es nicht.

    Die Virtuelle Welten hingegen werden die Zukunft sein. Nach dem Hype kommt nun die weitere Erforschung und Erprobung. Ob wir 3D brauchen? Vielleicht nicht unbedingt für die Freizeitkommunikation; doch es gibt ja zum Glück weit mehr Möglichkeiten und Anwendungsbereiche.

    Zu diesem Thema gab es übrigens gestern einen interessanten Infoabend bei der MFG Baden-Württemberg (doit-online.de/virtuelle-welten).

  2. Der Hype und das Abkühlen des Intresses um neue Technologien ist fast Standard. Da stimme ich zu. Allerdings denke ich schon, dass virtuelle Welte weiter bestehen werden. Sie werden den normalen Chat und das Online-Dating ablösen. Das merkt man an den ganzen Welten, die wie Pilze aus dem Boden schießen wie Secret City und smeet.

  3. @Katrin,

    also, dass die virtuellen Welten den normalen Chat ablösen, das glaube ich nicht. Gerade weil man einen Chat ja einfach so nebenbei laufen lassen kann, während eine virtuelle Welt doch etwas mehr Aufmerksamkeit benötigt. Oder ist das ggf. nur eine Frage der Technologie?

  4. @Björn

    Man kann einen Chat in einer virtuellen Welt auch nebenbei laufen lassen. Stellt sich nur die Frage, wie viel man dann vom Chat noch mitbekommt? Das ist wie bei anderen Chats auch. Was eine virtuelle Welt aufwendiger macht, ist der Avatar, den man sich anlegen muss. Dafür bekommt das Gegenüber damit aber auch ein Gesicht und das Drumherum ist interessanter. Außerdem ist das Avatar-anlegen ein einmaliger Aufwand. Der Nachteil bei einigen Welten ist nur, dass man sich neu-einloggen muss, wenn man zu lange inaktiv ist.

  5. @Flo: Robert Basic hatte auf Deinen Blogeintrag ja bereits richtig treffend geantwortet:

    „Grenzpfosten hat sich den Second Life Presse-Hype des vergangenen Jahres angeschaut. Ob mit oder ohne Presse, bei Second Life wird fleißig gewerkelt, wer SL totschreibt, hat keinen blassen Schimmer, was da vor sich geht.“

  6. ich denke auch, dass in SL weiterhin viel passiert, auch wenn das Medieninteresse derzeit töter als tot ist. Eine wichtige Entwicklung im B2B-Bereich könnte sein, dass Firmen ihre Cyberwelt innerhalb der eigenen Firewall weiter ausbauen. So hab ichs jedenfalls neulich über IBM gelesen. bei Cirquent überlegen wir derzeit auch, WIE es für uns in SL weitergehen kann und nicht OB.

  7. Also ich weiß nicht, ich habe im Moment eher das Gefühl, dass die Entwicklung einen Schritt zurück zum Revival des guten alten persönlichen Kontakts bei einem Glas Wein geht. Ich bin wirklich ein großer Verfechter der digitalen Welt, aber Second Life habe ich irgendwie noch nie so richtig begreifen wollen – das könnt Ihr alle gerne in alten Einträgen dieses Blogs nachvollziehen. Alles finde ich super, jeden neuen Ansatz von Google, Twitter, Xing usw usf. Aber Second Life….

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