Digitale Kommunikation·Digitalisierung

Auch Jugendliche verdammen Second Life

Bereits im April habe ich die Behauptung aufgestellt, dass Second Life tot sei. Nun bestätigt das auch eine aktuelle Studie, die sogar zeigt, dass auch Jugendliche keine Lust auf die zweite Welt haben.

Bei meinem letzten Beitrag zum Thema verteidigten einige Leser die Online-Welt noch vehement. Aber ganz ehrlich. Das Ding ist tot, mausetot…

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4 Replies

  1. Was sagt diese Studie denn aus? Wer wurde denn gefragt? SL spricht mehrheitlich die Gruppe 30+-User an. Ein Kind unter 18 Jahren hat in SL sowieso nichts verloren.

    Ob SL selbst in einigen Jahren noch besteht, ist nicht sicher. Aber es ist eine sehr gute Experimentier-Plattform und gerade der Bereich E-Learning kann durch die Einbeziehung virtueller Welten noch interessanter werden. Ich bin fest davon überzeugt, das dass Thema „Virtual Worlds“ noch nicht am Ende ist. Das war erst ein verkorkster Anfang mit viel zu viel Medienhype, dem der Anbieter Linden Lab nicht gerecht werden konnte. Er wurden von dem Hype regelrecht überrannt. Neue Serverstrukturen, bessere Browser-Usability…das ist alles in Arbeit…ich selbst bin sher gespannt, wie es mit SL weitergeht.

    Werfen Sie doch mal einen Blick auf den aktuellen Hype Cycle von Gartner.

    Schöne Grüße
    Stefan Sottner

  2. @Stefan Sottner: Die Argumente kenne ich alle seit Jahren. An Second Life glaube ich trotzdem nicht. Der Ansatz ist einfach nicht weit genug gedacht, er geht davon aus, dass sich Menschen in einer ähnlichen Welt wie der realen aufhalten wollen, die aber nicht die reale ist. E-Learning ist auch kein sinnvoller Ansatz, da hier viel bessere Tools zur Verfügung stehen, die sich auf das Lernen, nicht auf die virtuelle Realität konzentrieren. Für mich ist der Ansatz tot.

  3. @Björn Eichstädt: Sie denken eben leider nur in der extrem eingeschränkten Dimension von Second Life. Dem Second Life, das Sie aus einem alten Spiegel-Artikel heraus zu kennen scheinen und das nur aus Chatten und Rumhängen besteht. Doch dort hat sich nach dem üblichen Medienhype einiges getan. So wie auch in den anderen virtuellen Welten, von denen Second Life nur eine von vielen ist.

    Dass es für E-Learning bessere Möglichkeiten gibt als die, die derzeit Second Life bietet, das mag eventuell stimmen, ist jedoch keine hinreichende Begründung. Denn wie Sie schon richtig festgestellt haben, ist E-Learning in Second Life bislang ein Ansatz, der verfolgt wird. Es wird erforscht, getestet, daran gearbeitet. Und aus diesem Ansatz, wie aus den anderen, werden ernstzunehmende Tools entstehen. Tools, die weiter gehen als nur bis zum Chatt und der Freizeitunterhaltung.

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