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Bleibt mir weg mit LinkedIn

Es ist schon eine Weile her, da wurde der Deutschland-Start von LinkedIn vielerorts angekündigt. Passiert ist seither… nichts. Nur, dass Xing immer weiter seine Bahnen zog und wirklich zu einem veritablen und auch guten Netzwerk geworden ist.

Und nun lese ich heute im Newsletter der W&V:

Xing-Konkurrent LinkedIn kommt noch 2008 nach Deutschland.
Besser spät als nie: Das internationale Business-Netzwerk LinkedIn will Ende des Jahres nun doch den lang angekündigten deutschsprachigen Ableger starten und damit Lars Hinrichs‘ Kontaktplattform Xing in ihrem Heimatmarkt angreifen. Das kündigt LinkedIn-Gründer Reid Hoffman in der neuen Ausgabe von „Tomorrow“ an, die morgen erscheint. Das Vorhaben ist eine schwere Geburt: „Geplant haben wir den deutschen Start ja schon einige Zeit, aber irgendwie kam immer ein anderes Projekt dazwischen“, gibt Hoffman zu – und räumt ein, dass Xing zumindest in Deutschland sehr gut dasteht: Das große Netzwerk von Xing in Deutschland sei „für Geschäftsbeziehungen sehr wertvoll“. Wie LinkedIn die Xing-Mitglieder zum Wechsel animieren will – unklar. Hoffmans einziges Argument in der „Tomorrow“: „Wir bieten mehr Features als Xing – die meisten sogar kostenlos.“ Doch genau wie Facebook wird es auch LinkedIn schwer haben, mit seinem völlig verpennten Start in Deutschland Fuß zu fassen.

Tja, ganz ehrlich: Ich glaube, LinkedIn wird einfach gar nicht Fuß fassen. Das liegt aber nicht nur am verpennten Start, sondern auch an der Usability und der Aufmachung. Wann immer ich eine Kontaktanfrage über LinkedIn bekomme (ja, ich bin irgendwie auch Mitglied) schlage ich drei Kreuze. Also: Brauchen wir nicht.

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