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iPhone-PR für Entscheider?!

Vor ein paar Tagen habe ich schon einmal ganz beiläufig nach den Implikationen des iPhones für die Unternehmens-PR gefragt. Doch je länger (jetzt eine Woche) ich mein eigenes iPhone besitze, desto drängender werden diese Fragen. Hat das iPhone einen Einfluss auf die Unternehmenskommunikation oder nicht?

Nun: Zunächst könnte man – zumindest hierzulande – argumentieren, dass allein die geringe Verbreitung das Mobile Device von Apple uninteressant für PR macht. „Schick, aber zu teuer“, denken die Deutschen. 1-2 Prozent Marktdurchdringung, was will man schon damit anfangen?

Auf der anderen Seite könnte gerade diese exklusive Position (die auch nur von geringer Dauer sein wird) das Tool interessant für PR-Aktivitäten machen: Wer als Zielgruppe besserverdienende Entscheider oder Technologie-Freaks mit Early-Adopter-Ambitionen sein Eigen nennt, der sollte gut darüber nachdenken, ob er nicht die ein oder andere Maßnahme anstoßen sollte.

Schön und gut. Aber was könnte das sein? Ein kleines schickes Programm im App Store? Hmmm. Ein Spiel eher nicht, nur dann, wenn es etwas mit den Inhalten der anbietenden Firma zu tun hat. Eher doch etwas nützliches – businessorientiertes im B2B-Umfeld? Ja, aber was? Oder doch einfach eine Mobilversion der eigenen Kundenzeitschrift? Jetzt da der Entscheider auch unterwegs Zugriff auf alles Mögliche hat (vorher hatte er mit dem Blackberry oder dem UMTS-Laptop zwar die Möglichkeit, aber oft nicht die Lust…). Das wird alles sehr spannend. Amerikanische Medien wie die New York Times oder Bloomberg sind ja bereits auf den Zug aufgesprungen – und finden sich auch auf dem Desktop meines iPhones. Sicherlich finden wir auch bald die ersten Corporate Publishing Produkte dort…. aus Deutschland werden die aber vermutlich nicht sein.

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