Social Media

Sind „Social Media“ asozial?

Patrick Breitenbach und Marcus Brown von Breitenbach & Brown werfen dieser Tage eine wichtige Frage auf: Ist das, was wir so schön „Social Media“ nennen im Kern asozial. Sind Blogs und Twitter und all diese schönen neuen shiny Media eigentlich nur die Tummelplätze von Selbstdarstellern und Linkverwaltern, die eben gerade nicht den großen sozialen Nutzen im Auge haben, die gesellschaftlichen Möglichkeiten, die Erkenntniswege, die eben vor allem in der schnellen Vernetzung stecken?

Ein konkreter Fall ist der Ausgangspunkt der „I Care“-Kampagne der beiden. Und ich muss sagen: Ich finde das gut, sehr gut, dass sich jemand dieses Themas annimmt, dass er fragt, wo es eigentlich hingehen soll in einer Gesellschaft der totalen Vernetzung, die nur noch aus Egoshootern besteht. Und, dass er sich um eine konkrete Mutter kümmern will, die im Internet einen verzweifelten Hilferuf losgelassen hat, der bislang aber doch eher ungehört verhallt. Also. Hiermit solidarisiere ich mich ganz offiziell mit dieser Aktion und sage stellvertretend für Brüder und Schwestern im Geiste: Yes, we can care!

Yeswecancare
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2 Replies

  1. Social Media contra echtes Leben?…

    Dass die Skepis in Bezug auf die sogenannten Social Media ein Fakt ist, haben nicht zuletzt einige Reaktionen auf den Twitter-Eintrag auf diesem Blog gezeigt. Storyblogger fragt jetzt sogar: Sind Social Media asozial? und bezieht sich dabei auf eine Di…

  2. Ich finde, man sollte das nicht so verallgemeinern.
    Sicherlich gibt es Spaß-Twitterer und einige ernstere, beides muss und sollte möglich sein, der Nutzen von Social Media als nützliches Werkzeug der Kommunikation hat sich doch bei dem „Wunder vom Hudson River“ (Flugzeugabsturz in New York) gezeigt – die ersten Bilder oder Infos vom Absturz kamen eben nicht durch die üblichen Medien, sondern via Twitter (Twitpic).
    Das hat doch eindeutig bewiesen, dass die Freiheit der Informationsverbreitung durch solche technischen Möglichkeiten wie Twitter super sind (auch wenn ‚Freiheit‘ bedingt durch staatliche Zensuren/Regulatoren eingegrenzt wird – leider).

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