China

Speaking in tongues

Vom Chinglish habe ich hier in diesem Blog noch nicht berichtet. Wer unseren Storyletter liest oder sich für China im Allgemeinen interessiert, dem könnte der Begriff allerdings schon einmal untergekommen sein. Beim „Chinglish“ handelt es sich um die chinesische Art der Übersetzung von Straßenschildern, Restaurantnamen etc. in die Touristensprache Englisch – eine Art der Übersetzung, die an Absurdität oft nicht zu überbieten ist. Details zum Phänomen erläuterte mir der Sinologe Oliver Lutz Radtke vor einem halben Jahr für den Storyletter.

Bereits damals hatte der begeisterte Hobby-Chinglologe ein Buch zum Thema auf dem Markt. Auf chinglish.de veröffentlichte er fleißig Fundstücke aus der Welt des Chinglish. Und nun gibt es unter dem Titel „More Chinglish – Speaking in tongues“ ein weiteres Buch zum Thema. Gestern habe ich es druckfrisch aus dem Briefkasten gezogen.

Chinglish2 Cover

Ein bisschen stolz bin auch ich auf dieses Buch – denn auf Seite 50 und 51 finden sich gleich zwei Fotos, die ich von meinen letzten China-Aufenthalten mitgebracht habe. Danke an Oliver, dass er sie veröffentlicht hat – in diesem großartigen Buch, das noch irrwitzigere Stilblüten enthält, als das schon umwerfende erste Werk. Hier eines der Bilder, ein Restaurant, in dem es wohl „dörflich Küche“ gibt.

Eating room

„More Chinglish – Speaking in Tongues“ ist in den USA ab sofort, via Amazon in Deutschland wohl ab dem 1. April erhältlich.

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