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Madonnen

Eigentlich ist Schwäbisch Hall (www.schwaebischhall.de) ein Dorf. Wenn da nicht Firmen wie RECARO, KLAFS, OPTIMA und – wieder und wieder – Würth wären.

Adolf Würth dekoriert das Städtchen im Hohenlohischen mit seiner Kunst. Seit letzten Sonntag gehört die Schutzmantelmadonna von Hans Holbein dem Jüngeren dazu. Es hängt in der Johanniterkirche neben einigen Cranachs, ist viel kleiner als ich dachte und anmutig, wunderschön. Vollendete Geometrie, feinste Gesichtszüge, harmonische Farben. Und dann diese Falte im Teppich, die jeder Schwäbischen Hausfrau ins Auge sticht. Grandios!

Ministerin Schavan, begleitet von Mäzen Würth, ist ganz angetan. Aber gekommen ist sie wegen der anderen Madonnen, die sich hier für 2 Tage treffen: Weltmarktführer, die nirgendwo so dicht vertreten sind wie in dieser Region. Allesamt Mittelständler, die sich u.a. dadurch auszeichnen, dass sie mit ihrem Standort eng verbunden sind.

Nur so kann sich  ein Schwäbisch Hall mit einem der teuersten Gemälde der Welt schmücken.

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