Social Media

Wander: der erste Einstieg ins globale Social Networking

Immer wieder höre ich die Kritik: „Bei Facebook kommt man nur mit Leuten zusammen, die man sowieso irgendwo her kennt.“ Oder: „Das Web verengt den Blick, weil es den Zufall ausschließt“ (der Klassiker aus der Argumentationsrichtung der Print-Supporter). Und auch wenn man immer wieder entgegen hält, dass dem ja nicht so sei, dass etwa Twitter durch die Suche nach Hashtags oder Keywords das Potenzial bietet, auch neue Leute zu treffen, so habe ich gleichzeitig das ungute Gefühl, dass an der Kritik etwas dran sein könnte. Dass sich die User im Social Web tatsächlich oft ein wenig im eigenen Sumpf bewegen und wenig über den Tellerrand schauen.

Zufällige oder gar globale Kontakte entstehen in den etablierten Networks eher selten. Das Kennenlernen findet oft im „Real life“ statt und Social Networks sind dann die Verlängerung dieses Kontakts. Aber einen digitalen Einstieg zu einem neuen Kontakt zu finden, das passiert eher selten. In der Vergangenheit war Chatroulette ein Versuch, diesem Problem entgegen zu treten. Durch die absolute Anonymität entstand hier allerdings eher ein – sicherlich nicht uninteressanter und durchaus subversiver – Tummelplatz für Live-Porn, weniger ein Ort, um Menschen kennenzulernen.

Die Lösung für die oben aufgeworfenen Fragen scheint nun mit der iPhone App „Wander“ (demnächst auch für Android) gekommen zu sein. Ein Netzwerk mit durchaus interessanter Historie, die bereits andernorts ausführlicher beschrieben wurde. Die ursprüngliche Idee einer globalen Englisch-Lern-Plattform wurde schnell verworfen – Wander ist heute eine Mischung aus Chatroulette, Instagram und einem Instant Messenger.

Die Idee so einfach wie bestechend: Man erstellt ein Profil, gibt Vorname, Ort und Alter sowie ein paar Hobbies an – und schon kurz darauf schlägt einem Wander einen „Guide“ vor; einen Gefährten irgendwo auf der Welt. Nach gegenseitiger Bestätigung hat man nun eine Woche Zeit sich kennenzulernen – durch Fotos, durch Chats, durch das gegenseitige „Wandern“ durch die für den anderen fremde Welt. Erst nach einer Woche bekommt man die Chance auf einen weiteren Guide, den alten kann man als Kontakt behalten oder löschen. So entsteht ganz langsam ein internationales Netzwerk, das ganz weit weg von Multitasking eher den Slow-Media-Weg geht.

Ich habe derzeit drei Wander-Guides: einen in den USA, einen in Korea (vor allem Asiaten scheinen Wander zu lieben – die Website gibt es in Englisch, Koreanisch, Japanisch und Chinesisch), einen in Australien – der koreanische Kontakt ist inzwischen schon rüber zu Facebook gewandert. Er wäre dort wohl nie ohne Wander gelandet. Dem großartigen neuen Tool, das einen wunderbaren Einstieg in globales Social Networking von zuhause aus bietet.

Mehr lesen:

1 Reply

  1. John Wiley & Sons muss die Lizenz zum Schnüffeln entzogen werden!

    ACTA/SOPA/PIPA Shark John Wiley & Sons (ZensurWiley) verklagt investigativen Bürgerjournalisten auf EUR 250.000,00 & spioniert BRD Beschäftigte aus.

    LAUSEN Rechtsanwälte, München, vertreten durch Dr. Schippan, Rechtsanwalt des Verlegers John Wiley & Sons (VCH-Verlag GmbH, Boschstrasse 12, 69469 Weinheim, Geschäftsführer Bijan Ghawami) hat zum 02.03.2012 beim Landgericht Mannheim eine Einstweilige Verfügung (Aktenzeichen 1 O 22/12) beantragt, die mir, Dr. H.R. Götting unter Androhung von EUR 250.000,00 Ordnungsgeld oder von zwei Jahren Ordnungshaft untersagt, folgenden Text (verkürzt) Dritten zugänglich zu machen:

    John Wiley & Sons (SpionWiley) bricht Arbeitehmerdatenschutzgesetz und spioniert Beschäftigte mit unzulässigen Methoden aus. Der Verleger hört heimlich Gespräche der Angestellten mit.

    Verletzt John Wiley & Sons das im 4. Zusatz der US-Verfassung sowie nach deutschen und EU-Ddatenschutzbestimmungen garantierte Recht auf Datenschutz am Arbeitsplatz?

    Ja, John Wiley & Sons begeht Verbrechen, indem heimlich Mitarbeitergespräche am Arbeitsplatz mitgehört werden. Die Kultur bei John Wiley & Sons ist eine Giftzahn-fletschende schnüffel-schnüffel-schnüffel Kultur.

    Erfahren Sie die Story hinter der Story: Das verdeckte Operationsteam des Fachbuchverlages John Wiley & Sons spioniert mit Orwellschen Geheimdienstmethoden die eigenen Angestellten aus. Bei John Wiley & Sons regiert die Habgier, egal wie hoch die menschlichen Kosten sind. Zitat des Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Booth Wiley: „Wir können Telefongespräche abhören, E-Mail-Nachrichten überwachen, und über einen Subunternehmer Bankinformationen einholen.“
    Woah, wie ekelhaft ich… Woah, wie ekelhaft ich sowas finde.
    Die Unterdrücker von John Wiley & Sons jagen nach Dissidenten unter den Mitarbeitern im eigenen Haus. „Ich habe heimlich Büros durchsucht (im New Yorker Bürogebäude in den 1960ern); mein Daddy (W. Bradford Wiley) ließ, wenn nötig, durch ein Unternehmen Privathäuser überwachen.“ „Unser Mitarbeiter-Überwachungssystem trägt bis heute sofortige Früchte, wo wir inzwischen ausgereiftere Methoden verwenden“. Alle Zitate stammen vom Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Booth Wiley.

    John Wiley & Sons behandelt seine nationalen und internationalen Tochterunternehmen in ausbeuterischer Weise. Alle Zitate stammen vom Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Booth Wiley. „Durch ein amerikanisches Sicherheitsunternehmen sammeln wir Fingerabdrücke von Mitarbeitern im Ausland.“ „…Einzelheiten über die letzten fünf Arbeitgeber…“ „…Die letzten drei Wohnort-Anschriften…“ „…Medizinische Aufzeichnungen, die auf Probleme hindeuten…“ „…Reiseziele der letzten fünf Jahre…“ „…Gemeldete Einkünfte und Ausgaben…“ „…Migrationshintergrund und Herkunftsland…“ „Ich sorge dafür, dass diese Informationen zusammengestellt werden, sobald wir ein neues Unternehmen kaufen.“ „…Das verletzt zwar die Datenschutzgesetze, verbessert aber unsere Sicherheit.“

    Während die Mittelschicht eliminiert wird, hat sich das Herz vom Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Booth Wiley (er konnte verschiedene Dollarscheine am Rascheln erkennen) zum Hass gegen alle seine Mitarbeiter verhärtet.

    Ich komme zu dem Schluss das dem Verleger John Wiley & Sons und seinem Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Booth Wiley nicht vertraut werden kann.

    Erschüttert das Spionagesystem von John Wiley & Sons gegen die Mitarbeiter bis in die Wurzeln, und entlarvt den super-bösen Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Booth Wiley, der für seine Schwäche für die Flasche bekannt ist. Behandelt John Wiley & Sons nicht mehr mit Samthandschuhen, bestraft die Täter für diese Verbrechen.

    Ich habe achtzehn Monate im Archiv von John Wiley & Sons in San Francisco gearbeitet. Das Archiv wurde im Büro von Peter Booth Wiley, zunächst in der Market Street, dann in der Mission Street aufbwahrt. Bevor ich die Zitate des Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Booth Wiley für die Veröffentlichung bearbeitet habe, war da nur ein großer Haufen ungeordneter Papiere in einem Schuhkarton, der lediglich meine hin gekritzelten Notizen enthielt. Ich habe versucht, das, was ich während der ’intimen’ Interviews niedergeschrieben hatte Wort für Wort wiederzugeben. Ich setzte außerdem die Methoden der Dramatisierung und der satirischen Interpretationen ein, weil es sich bei meiner Recherche um eine neue Art von investigativem Journalismus handelt, bei dem überflüssige Regeln über Bord geworfen werden. Ich verwende einen Zwischen-Standard für die Veröffentlichung, da die Zitate von Peter Booth Wiley sich nicht für eine stichhaltige Bekräftigung eignen. Sollte ich meinen ’Deep-Thoat’-Informanten durch die US-Behörden prüfen lassen.

    Als Herausgeber war ich nicht nur Teilnehmer bei der Rekonstruktion der Gespräche, dem perversen Drama von ungewolltem Homo-Sex und dem Alkoholismus vom Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Booth Wiley, sondern auch Kommentator der hässlichen Geschichte von John Wiley & Sons.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.