Karriere

Verschiedene Wege führen zum Ziel

Für die Ausbildung zum Kommunikationsexperten, gibt es verschiedene Wege. Ich habe mich für meinen Berufsstart bei Storymaker entschieden. Denn anders als in vielen anderen Agenturen, beinhaltet die Traineezeit hier viele verschiedene Etappen. Ein Jahr lang konnte ich mich in unterschiedliche Bereiche einarbeiten: Von der Content-Erstellung über das Management von Projekten bis hin zu dem Aufbau eigener Medienkontakte. Das Highlight jeder Trainee-Ausbildung ist jedoch die mehrwöchige Hospitanz bei einer Redaktion oder der Kommunikationsabteilung eines Unternehmens. Denn in diesen Wochen kocht kein Storymaker-Trainee Kaffee oder steht am Kopierer. Denn, und das haben wir von Anfang an bei Storymaker mitbekommen, permanente Weiterbildung gehört zu unserem Job wie die Luft zum Atmen.

Ich wollte aufgrund meiner Sprachkenntnisse und meines Karriereziels „Projektleiter“ unbedingt in die Kommunikationsabteilung eines international aufgestellten Unternehmens hineinschnuppern. Ich hoffte so zu erfahren, wie man als Dienstleiter das lokale Team bei der Bewältigung seiner Aufgaben am besten unterstützen kann. Und: ich möchte meine Sprachkenntnisse auch im Beruf anwenden. Ich bin zweisprachig mit Deutsch und Spanisch aufgewachsen, kann zudem fließend Französisch und Englisch. Im trüben Februar machte ich mich mit einem randvoll gepackten 20-kg-Koffer auf den Weg nach Barcelona, zu unserem Kunden GFT Technologies AG.

GFT Technologies AG, Barcelona

Die GFT Technologies AG, ein Anbieter von IT-Lösungen und Services, beschäftigt allein in Spanien mehr als 1.000 Mitarbeiter, was sich auch in der Größe des Firmengebäudes in Barcelona widerspiegelt. Hauptsitz des in acht Ländern vertretenen Unternehmens ist Stuttgart.

Als Storymakerin wurde ich von dem fünfköpfigen Marketing-Team, darunter Miguel Reiser, Director Business Marketing, und Francisco Blas, Marketing & Communications Verantwortlicher für Spanien und Brasilien, sehr herzlich aufgenommen.

Da ich in Deutschland bereits an der Kommunikation für den internationalen, von GFT-CEO Ulrich Dietz initiierten Start-Up Wettbewerb CODE_n beteiligt war, konnte ich ohne Einarbeitung das spanische Team bei den Vorbereitungen für die CeBIT unterstützen, wie von mir erhofft auf Spanisch. Als Halbspanierin spreche ich zwar öfter spanisch, aber hier hatte ich zwei Wochen lang Gelegenheit, meinen Wortschatz aufzupolieren. Die Kommunikation im Team lief aber auch auf Englisch und oft auf Deutsch, da die Steuerung der gesamten Kommunikation aus Stuttgart erfolgt.

Einblicke in die internationale Unternehmenskommunikation

Storymaker kann inzwischen auf die Erfahrungen zahlreicher internationaler Projekte zurückgreifen. Insbesondere die Arbeit für deutsche Unternehmen in China oder chinesische Unternehmen in Deutschland prägt seit Jahren die Außenwahrnehmung der Agentur. Oft berichtet unsere Kollegin Gina Hardebeck von den Klippen und sensiblen Punkten in der länderübergreifenden Projektarbeit.

Vor meiner Hospitanz bei GFT gab sie mir einen guten Rat auf den Weg: „Was wirklich zählt ist, dass die Kommunikationsteams in beiden Ländern an einem Strang ziehen. Wenn das nicht der Fall ist, bleiben Erfolge oft auf der Strecke“.

Die spanischen Kollegen von GFT haben bestätigt, dass dieser Grundsatz elementar ist und täglich gelebt werden muss. Sie fühlen sich verantwortlich für die Kommunikation in Spanien. So konnte ich mithelfen, die CeBIT mit CODE_n in den spanischen Medien bekannt zu machen – und einen spanischen Journalisten zur CeBIT nach Hannover locken.

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