Fertigung·Public Relations

Mit Nachhaltigkeit in die Zukunft

Als Kind an der Hand des Vaters und mit 90 immer noch mittendrin im Berufsleben: Fräulein Sieglinde Vollmer.

Das Bild gewann den Sonderpreis „Die Story im Bild“ des Fotowettbewerbs „Wir l(i)eben Maschinenbau“, der auf der letzten AMB von der mav und Storymaker vergeben wurde. Der Gewinn: Eine Fotoreportage zum Thema Nachhaltigkeit bei Vollmer, die im Mai in der mav zu sehen ist. Früh am Morgen treffen aus drei verschiedenen Richtungen die Redakteurin Gina Hardebeck, der Kölner Fotograf Ralf Baumgarten und seine Assistentin Sarah Kindermann bei Vollmer in Biberach an der Riß ein.

Wir warten gespannt auf Sieglinde Vollmer. Das „Fräulein“ Vollmer, wie sie sich bevorzugt nennen lässt, feierte im vergangen Jahr ihren neunzigsten Geburtstag. 1961 nach dem Tod ihres Vaters fing sie im Unternehmen an. 26 Jahre später übernahm sie die Leitung des Unternehmens, das sie zu einem international führenden Spezialisten für Schleif- und Erodiermaschinen ausbaute. Bis 2013 war sie Hauptgesellschafterin der Vollmer Werke GmbH und Mitglied des Aufsichtsrats. Zum Wohl der Zukunft des Unternehmens beschloss sie vor zwei Jahren, die Gründung der Sieglinde-Vollmer-Stiftung. Die Stiftung sichert langfristig die Eigentumsverhältnisse der Firma und steht vor allem für eins: sichere Arbeitsplätze für die Mitarbeiter ― ein besonders schönes Beispiel für die Nachhaltigkeit bei Vollmer.
Mit respektablen Elan beantwortet „Fräulein“ Vollmer alle Fragen und lässt sich auch von dem Fotografen nicht aus der Ruhe bringen.

Im Gegenteil. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Stefan Brand erklärt sie im Technologie- und Dienstleistungszentrums (TDZ) die neueste Innovation von Vollmer, die neue Schleifmaschine Vgrind 160 für Vollhartmetallwerkzeuge.

Mit der Maschine stößt Vollmer in den Bereich des Werkzeugschleifens vor und setzt im Bereich Produktentwicklung nachhaltig Akzente. „Das Werkzeugschleifen ist die logische und konsequente Ergänzung zu unserem bisherigen Portfolio, um uns weltweit als umfassenden Lösungsanbieter für die Werkzeugproduktion zu positionieren“, erklärt Brand.
Zwei Stunden durchlaufen wir mehrere Arbeitsbereiche im TDZ, immer dabei die Kamera, um die Arbeiter und Maschinen ins rechte Licht zu rücken.


Wir sprechen mit einem Auszubildendem, für den schnell klar war, seine Ausbildung bei Vollmer zu beginnen, nachdem seine Schwester und sein Nachbar, beide ebenfalls im Unternehmen tätig, von den vielen Möglichkeiten im Unternehmen schwärmten. „Ich liebe Mathematik“, so die spontane Antwort der Ingenieurin Nicole Jans auf die Frage, warum sie sich für den Beruf der Maschinenbauerin entschieden hat. Bei Vollmer schätze sie vor allem die kurzen Entscheidungswege. Drei Gespräche und viele Blitzlichtaufnahmen später ist uns klar, dass Nachhaltigkeit bei Vollmer weit mehr ist als eine ressourcenschonende Produktion. Sie steht für einen freundschaftliche Arbeitsatmosphäre, gepaart mit einem starken Unternehmergeist.

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