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Analyse für die App Economy: Storymaker wird PR-Agentur von App Annie

Zahlreiche App Stores für Smartphone-, Tablet- und mittlerweile auch Smartwatch-Apps haben in den letzten Jahren den Bedarf an Analyse-Daten und -Informationen zu den App-Märkten extrem verstärkt. In einem immer unübersichtlicheren Umfeld hat sich App Annie aus San Francisco in den letzten Jahren weltweit als Premiumanbieter für all diejenigen etabliert, die mit Mobile Apps ihr Geld verdienen.

Die Globalisierung führt App Annie auch zunehmend in den deutschsprachigen Raum. Seit Juli 2015 ist Storymaker als PR-Agentur für die Tech-Company in der DACH-Region aktiv. In einem Pitch setzte sich die Agentur gegen die PR-Konkurrenz durch. Mit Claire Booty, Senior PR Manager EMEAR von App Annie und künftige Ansprechpartnerin der Agentur, sprachen wir über App Professionals, die Wurzeln von App Annie und die Entscheidung für Storymaker.

Björn Eichstädt: Claire, was plant App Annie im DACH-Raum und welches Publikum möchtet Ihr mit Eurem Wissen und Euren Lösungen in den deutschsprachigen Ländern erreichen?

Claire Booty: Unser Ziel ist es, Professionals aus der App-Branche dabei zu helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Wir haben in den letzten Jahren die größte Plattform für Mobile App Intelligence aufgebaut, die Analyse, Marktdaten und die größte Community von App-Profis zusammenbringt. Mithilfe dieser Plattform können Entscheider im App-Umfeld den Markt besser verstehen und Chancen für ihr eigenes App-Geschäft identifizieren. Seit dem Aufkommen der ersten App Stores ist eine gigantische Industrie im App-Umfeld entstanden und mit ihr neue Jobs und neue Rollen – etwa der „Mobile App Professional“. Dabei handelt es sich um alle, die in Apps einen wichtigen Baustein für ihr Business sehen.

In Deutschland und der gesamten DACH-Region wollen wir mit all denen ins Gespräch kommen, die eine App-Firma gegründet haben, die Apps vermarkten oder in App-Firmen investiert haben. Außerdem sind alle Entscheider in Firmen für uns wichtig, die Apps als zusätzlichen wichtigen Kanal für das eigene Geschäft begreifen. Für diese ist App Annie die Plattform, die dabei hilft, die aktuellen Trends im App-Bereich zu verstehen und aus den Erkenntnissen Erfolgsmodelle für eigene Apps abzuleiten. Wir wollen mit einem Maximum an Daten, Informationen und Erkenntnissen dazu beitragen, dass die besten Entscheidungen getroffen werden, um die eigenen Apps besonders erfolgreich zu machen – und zwar in Bezug auf das eigentliche Produkt, seine Internationalisierung, Vermarktung und auch das Investment in Apps.

Marc Voland, Claire Booty, Senior PR Manager EMEAR App Annie, und Björn Eichstädt

Besuch im Londoner Office von App Annie: Marc Voland und Björn Eichstädt von Storymaker, zusammen mit Claire Booty, Senior PR Manager EMEAR App Annie.

   

BE: Auf den ersten Blick wirkt App Annie wie eine typische Silicon-Valley-Firma. Aber die Wurzeln des Unternehmens sind eigentlich sehr international. Woher kommt App Annie?

CB: App Annie wurde auf Basis einer Chance und einer Menge Frust gegründet. In den frühen Tagen des Apple App Stores (und dann auch Google Play) gab es sehr wenige Informationen. App Publisher hatten keinerlei Möglichkeit zu verstehen, wie ihre Apps oder die des Wettbewerbs sich entwickelten. Auch gab es keine unabhängige Analyse-Lösung, die bei der Weiterentwicklung der Apps zu Rate gezogen werden konnte. Unser CEO Betrand Schmitt erkannte früh, dass es für die verschiedenen App Stores und Apps einen unabhängige, durch Daten getriebene Analysebasis geben müsste.

Heute hat App Annie über 400 Mitarbeiter in 12 Büros auf der ganzen Welt. Obwohl unser Headquarter in San Francisco ist, wurde App Annie eigentlich in Beijing gegründet. China ist nicht nur einer der weltweit größten App-Märkte, umgeben von anderen Hauptmärkten wie Japan und Korea, China ist auch die Heimat einiger der wichtigsten Technologieunternehmen der Welt. Diese Tatsache half uns schon am Anfang dabei, die richtigen Mitarbeiter zu finden. Aber der Weg in die Globalität war von Anfang an geplant. Wenn man die Plattform für die globale App-Wirtschaft sein will, dann muss man selbst global sein. 2011 bekamen wir dann erstmals eine größere Finanzierungsrunde. Und vergangenen Januar haben wir unsere letzte Finanzierung von 55 Millionen US-Dollar erhalten. Inzwischen sind IVP, Greysoft, Sequoia Capital, IDG Capital Partner, e.ventures und Infinity VP mit einer Gesamtsumme von 94 Millionen US-Dollar an App Annie beteiligt.

Heute verlassen sich über 400.000 App Professionals, darunter Publisher wie Google, Ubisoft oder Dow Jones, auf die Daten und Informationen von App Annie. 94 Prozent der Top 100 Publisher sind unsere Kunden.

BE: Im Anschluss an einen Pitch habt Ihr Euch für Storymaker als PR-Agentur für den DACH-Markt entschieden. Was hat Euch gefallen und wieso kann Euch Storymaker weiterhelfen?

CB: Der Name ist Programm: am meisten hat uns das Know-how im Bereich Storytelling überzeugt. Darüber hinaus hat Storymaker schnell klar gemacht, dass die Agentur unsere Branche versteht und die Herausforderungen unserer Kunden. Und dass die Agentur bereits in der Vergangenheit großartige Arbeit in diesem Umfeld geleistet hat. Auch der Umgang mit globalen Inhalten und Ideen zur Lokalisierung haben uns sehr überzeugt. Und nicht zuletzt die große Flexibilität beim Zusammenstellen eines Teams, das blitzschnell auf unsere teilweise sehr aktuen Anforderungen reagieren kann – und das bei einem beschränkten Budget. Bisher sind wir mit der Zusammenarbeit schon sehr zufrieden. Artikel in zentralen Medien wie Wirtschaftswoche oder MobileGeeks sprechen aus unserer Sicht für sich.

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