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So geht Kreativität auf Kommando

Mit Ideen gewinnt man Herzen, Kunden und Preise. Also her damit! Bloß wie fängt man diese seltenen, scheuen Geschöpfe – vor allem im Arbeitsalltag? Woher kommt die Inspiration, wie setzt man Kreativität in Gang? Storymaker hat sich ein Wochenende lang in die Hände von Marcus John Henry Brown begeben. Was dabei heraus kam? Kampagnenideen für die Glamour-Jagd-Ukulele, Kriegsspiele, Kindersitze und Öko-Fingertattoos. Und 38 Superhelden.

Ideen sind ein zentraler Differenzierungsfaktor für Agenturen. Im jährlichen Storymaker Strategiemeeting im April widmeten wir uns deshalb vertiefend und intensiv diesem ganz wesentlichen Aspekt unseres Selbstverständnisses. Wir hatten den Kreativberater und Digitalexperten Marcus John Henry Brown eingeladen, dem es auf Anhieb gelang, jede/n von uns auf den sehr individuellen Weg zur guten Idee zu schicken. Aus dem vielen, das mich inspiriert hat, habe ich hier die drei für mich entscheidenden Aspekte aufgeschrieben:

Tue Dinge, die du noch nie getan hast. Kreativität auf Kommando kann nur funktionieren, wenn du sie permanent fütterst – morgens, mittags, abends, nachts. Brich mit Gewohnheiten. Nimm einen anderen Weg als sonst. Versuche Speisen, die du noch die gekostet hast. Traue dich etwas. Überwinde dich. Erweitere deinen Horizont. Sprich mit Fremden. Suche Nervenkitzel. Gehe an deine Grenzen.

Verlasse deine Filterbubble. Ach wie schön ist es doch in meiner eigenen Welt, so schön vertraut, man kauft die gleichen Dinge und lacht über die gleichen Witze. Darüber vergesse ich leicht, dass meine Welt nur ein winziger und rein subjektiver Ausschnitt der Welt ist. Wenn ich erfolgreiche Kommunikationsmaßnahmen entwickeln will, muss ich da raus. Es reicht nicht, mir die Zielgruppenbeschreibung durchzulesen. Ich muss in ihre Schuhe steigen. Ich muss ihre Buslinie fahren, ihr Lieblingsrestaurant besuchen und ihre Zeitschriften kaufen.

Dokumentiere alles und sei stolz darauf. Betrachte die Suche nach Ideen wie eine Expedition oder eine kriminalistische Ermittlung. Führe Buch. Zeichne, schneide, klebe und beschrifte. Betrachte dein Tun als wertvoll. Und zeige das Buch deinen Kollegen.

An dem Wochenende mit Marcus Brown haben wir uns mit Hilfe von persönlichen Gegenständen Produkte und Briefings ausgedacht, Vermarktungskonzepte entwickelt und in Pitches vorgetragen. Wir haben gezeichnet, geklebt, gefragt, diskutiert und Ideen gesammelt. Wir haben Ideen verworfen, viel gelacht und bis spätabends neue Ideen entwickelt. Wir waren richtig geschafft hinterher. Und wir haben uns einmal mehr ins Bewusstsein gerufen, worauf es wirklich ankommt: Neugier, Hingabe und Ausdauer.

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