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Auch die längste Reise beginnt VOR dem ersten Schritt

Wie chinesische Touristen zu Käufern werden

Haben Sie schon einmal chinesische Touristen in einer deutschen Innenstadt beobachtet? Auch wenn sie manchmal den richtigen Weg zu suchen scheinen, ihr Ziel scheint immer klar zu sein: Sie wissen genau, wo sie hingehen möchten. An dem einen Geschäft gehen sie achtlos vorbei, das nächste betreten sie erwartungsfreudig. Woran liegt das?

„Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.“ Diese Worte von Laotse sind die wohl bekannteste chinesische Weisheit. Für chinesische Reisende stimmt sie aber nicht mehr – eine Reise beginnt lange VOR dem ersten Schritt. Und in der Hand ist nicht etwa ein Reiseführer, sondern ein Smartphone. Und die darauf geöffnete App heißt WeChat.

Reisen mithilfe von WeChat planen

So etwa bei Mengmeng. Nachdem die 28-jährige für ihre erste Reise ins Ausland schon einen Termin für ihren Reisepass bei der zuständigen Behörde über WeChat vereinbart hat, recherchiert sie in der App, welche Ziele in Deutschland von anderen Usern empfohlen werden. So erfährt sie nicht nur, welche Sehenswürdigkeiten einen Besuch wirklich wert sind, sondern auch, welche Geschäfte in welcher Stadt andere Touristen aus China besonders beeindruckt haben – durch das Produktangebot, aber auch durch für Chinesen relevante Services wie Mobile Payment oder Tax Refund. Diese Geschäfte schaut sie sich nun genauer an. Idealerweise sind Händler schon hier mit einem eigenen Account und eigenen Inhalten vertreten. Nach und nach entscheidet Mengmeng, welche Städte sie besuchen will, welche Orte sie dort aufsucht und was sie dort kaufen wird. Nicht nur für sich – Mengmeng wird eine lange Liste mit Wünschen von Freunden und Verwandten auf ihre Reise mitnehmen.

Deutschland: Reiseziel Nummer eins

Viele Chinesen planen ihre Reisen nach Deutschland so wie Mengmeng. Die Deutsche Zentrale für Tourismus DZT zählte 2017 bereits rund 2.86 Mio. Übernachtungen von Reisenden aus China und Hongkong. Im ersten Quartal 218 stiegen die Übernachtungen um weitere 8,1 % an: Deutschland ist für Chinesen Reiseziel Nummer eins in Europa geworden. Bis 2030 wird ein Übernachtungsvolumen von 5,0 Mio. erwartet. Zwei Drittel der Touristen aus dem Reich der Mitte reisen dabei inzwischen allein oder mit Familie und nicht mehr in einer Reisegruppe. Und sie bleiben länger – durchschnittlich acht bis neun Tage – und verbringen dabei nicht wenig Zeit beim Shopping.

Nach der Reise ist vor der Reise

Wer sich hier früh auf für Chinesen relevanten Plattformen positioniert und wer das Einkauferlebnis vor Ort so angenehm wie möglich gestaltet, sticht hervor. Dazu kommt noch eine neue Weisheit: Eine Reise endet auch nicht mit dem letzten Schritt. Services vor Ort sind erst der Anfang, denn Chinesen sind treue Kunden. Vorausdenkende Händler stellen daher sicher, einmal für sich gewonnene chinesische Kunden durch Cross-Border E-Commerce weiter an sich zu binden.

Überzeugen Sie chinesische Kunden

Gehen chinesische Touristen bisher an Ihrem Geschäft vorbei oder wollen Sie Ihren Umsatz mit chinesischen Kunden weiter steigern und sie als Kunden langfristig halten? Dann ist ein Workshop zum Thema vermutlich genau das Richtige für Sie:

Am 14. Januar beantworten Enrico Plateo, BD Manager Europe bei Tencent, Sven Spöde, Digital Strategist China bei Storymaker und Johanna Heiser vom Flughafen Frankfurt diese Fragen:

  • Wie kann WeChat in Europa genutzt werden?
  • Welche WeChat Funktionen spielen bei der Ansprache von chinesischen Touristen eine Rolle?
  • Welche Unternehmen und Marken in Europa nutzen WeChat bereits?
  • Wie funktioniert WeChat-Marketing auf der operativen Ebene, von der Eröffnung eines Accounts bis zur Kampagnenarbeit?
  • Was sind Best Practices, was wären die Learnings von einem Nutzer?

Ihre individuellen Fragen werden natürlich auch beantwortet. Melden Sie sich hier an:

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